Bedeutung und Einteilung der Vitamine
Jedes Vitamin übernimmt spezielle Aufgaben im Energiestoffwechsel (siehe Abbildung 1) und haben ebenso große Wirkungen auf das Immunsystem, das Nervensystem, die Blutbildung, die DNA – Bildung und den Knochenstoffwechsel (siehe Tabellen). Weiterhin wirken Vitamine als Radikalfänger (Antioxidantien) und schützen unseren Körper vor Gewebs- bzw. Zellschädigungen.
![]() Bei den Vitaminen unterscheidet man zwischen den fettlöslichen (Vitamin A, Vitamin D, Vitamin E, Vitamin K) und wasserlöslichen Vitaminen (Vitamin B1, B2, B6, B12, Niacin, Pantothensäure, Folsäure, Biotin, Ascorbinsäure = Vitamin C). Die fettlöslichen Vitamine können im relativen großen Umfang im Körper (Leber, Fettgewebe) gespeichert werden. Dagegen werden wasserlösliche Vitamine nur in geringen Umfang (Körper- bzw. Muskelzellen) gespeichert. Eine Überversorgung mit wasserlöslichen Vitaminen ist kaum möglich, weil diese zugeführten Mengen über den Urin ausgeschieden werden. Nur bei den fettlöslichen Vitaminen (z.B. Vitamin A und Vitamin D) kann es zu einer Überversorgung (Hypervitaminose) kommen, die sich negativ auf den Körper auswirken. Im Sport wurden bisher aber noch keine Hypervitaminosen beobachtet. Da im Sport eine höhere Stoffwechselaktivität (= oxidativer Stress) vorliegt, werden im Sport insgesamt mehr Vitamine benötigt. Ein Vitaminmangel (Hypovitaminose) macht sich im Sport zuerst durch eine herabgesetzte Leistungsfähigkeit bemerkbar. Durch eine ausreichende Vitaminzufuhr, z.B. auch durch ein Multi-Vitamin-Präparat, kommt es zu einer verbesserten Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft. Weitere Seiten der Rubrik Vitamine:
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