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Fitness-Lexikon Die Rolle der Proteine in der Low Carb Diät
Die Low Carb–Diäten wurden in den letzten Jahren aufgrund der erfolgreichen Gewichtsabnahme auch für die Wissenschaft interessant. Daher wurden auch viele Untersuchungen durchgeführt, um herauszufinden warum es zu einen schnelleren Gewichtserfolg kommt als bei herkömmlichen Diäten.
Proteine – Sattmacher In den Untersuchungen konnte man an den Teilnehmern feststellen, dass durch die hohe Proteinzufuhr eine längere Sättigung stattfand. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass bestimmte Aminosäuren (z.B. Tryptophan, Tyrosin) einen großen Einfluss auf die Hunger- und Sättigungsregulation des Gehirns haben und so den Appetit und Kalorienaufnahme reduzieren. Auch die längere Verdauung der Proteinen trägt zu einer stärkeren Sättigung bei. Dabei unterscheidet man zwischen schnellen (fast) und langsamen (slow) Proteinen, wobei die schnellen Molkeproteine bzw. Molkemischungen (z.B. Ultra Whey, Extreme Whey Deluxe, Power Protein 90) mehr sättigen als reine Milchproteine (z.B. Caseine). Als Nebeneffekt hatte sich auch eine verbesserte Blutzucker- und Insulinwirkung bei Übergewichtigen und Diabetikern entwickelt. Auch durch die Zusammensetzung der Body Resource Low Carb – Backmischungen kann der Blutzuckerspiegel sowie der Appetit gering gehalten werden. Proteine – Stoffwechseloptimizer Ein weiterer positiver Effekt der Proteine ist die erhöhte Energieabgabe, was sich durch eine schnellere Gewichtsabnahme bemerkbar machen kann. Wenn Proteine über die Nahrung zugeführt werden, so benötigt dieser Nährstoff zur Umwandlung ins körpereigene Protein mehr Energie, als Kohlenhydrate und Fette. Deshalb kommt es nach einer proteinbetonten Ernährung zu einem Anstieg der Körperwärme, was als nahrungsinduzierte Thermogenese bezeichnet wird. Wenn die Ernährung jetzt überwiegend aus Proteine besteht, so benötigt der Stoffwechsel mehr Energie und verbraucht somit die überflüssigen Pfunde auf Hüfte und Bauch. Darüber hinaus haben Proteine auch einen stoffwechselfördernden Einfluss, in dem es fettverbrennende und muskelaufbauende Hormone (z.B. Wachstums-, Schilddrüsenhormone) im Körper stimuliert. Diese Hormone sorgen entsprechend für einen aktiveren Fettstoffwechsel. Zu diesen Stoffwechselbeschleuniger gehören sowohl pflanzliche als auch tierische Proteine, welche z.B. in den Low Carb – Backmischungen von Body Resource (z.B. Weizenprotein, Proteinpulver, Nüsse) zu finden sind. Durch die kohlenhydratarme und eiweißbetonte Zusammensetzung dieser Lebensmittelprodukte können ebenso Blutzucker und Blutfette effektiv im Körper gesenkt werden. Proteine – Schlankmacher In Low Carb – Diäten kommt es aufgrund der hohen Proteinaufnahme zu einer besseren Körperzusammensetzung. In dem die fettfreie Körpermasse (Muskelgewebe) erhalten bleibt und das Körperfett reduziert wird. Es sind bestimmte Aminosäuren wie z.B. Leucin (z.B. BCAA’s) die in einer Diät zu einer erhöhten Muskelproteinsynthese führen. Deshalb wird diesen Aminosäuren den Erhalt der fettfreien Körpermasse bei einer geringen Energiezufuhr zugeschrieben. Die aber auch bei ständiger Muskelarbeit von großer Bedeutung sind, in dem das Muskelgewebe besser aufgebaut wird. Deshalb eignen sich für eine Diät auch Body Attack Proteinsupplemente mit einen hohen Anteil an BCAA’s (z.B. Extreme Whey Deluxe, Power Protein 90, Ultra Whey). Dagegen konnte bei herkömmlichen Diäten ohne hohe Proteinaufnahme ein erhöhter Verlust an fettfreier Körpermasse festgestellt werden. Ein Verlust an Muskelgewebe hat zu Folge, dass weniger Nährstoffe (Fette, Kohlenhydrate) zur Energiegewinnung für Muskelarbeit verbraucht werden können. Darüber hinaus konnte bei einer herkömmlichen Diät weniger Körperfett abgebaut werden, was auf die erhöhte Kohlenhydratzufuhr zurückzuführen war. Proteine und Gesundheit Seit langer Zeit wird eine hohe Proteinzufuhr mit negativen Auswirkungen auf die Gesundheit verbunden. Die Aussagen wie eine erhöhte Proteinaufnahme führt zu Nierenerkrankungen, erhöhten Blutdruck, Herz – Kreislauferkrankungen, Krebs und Osteoporose sind üblich, wobei diese Behauptungen wissenschaftlichen Untersuchungen nicht ganz standhalten. Proteine – Knochen (Osteoporose) Zum Beispiel hatte man eine erhöhte Proteinzufuhr mit einer erhöhten Calciumausscheidung verbunden, was zu einer geringen Calciumbilanz und zur Entmineralisierung der Knochen führt. Daraus entsteht langfristig ein erhöhtes Risiko für Osteoporose (Knochenschwund). Nach derzeitigen Wissenstand ist die Osteoporose eine Bewegungsmangelkrankheit der modernen Gesellschaft und betrifft vor allem inaktive Menschen. Ein regelmäßige Bewegung ein Leben lang und eine erhöhte Proteinaufnahme (z.B. Power Protein 90, Body Attack Diät-Shake) erhält im Alter die Muskulatur und trägt zur Knochengesundheit bei. In Untersuchungen wurde eine erhöhte Proteinzufuhr mit einem geringen Frakturrisiko beobachtet. Weiterhin sind vor allem Milch und Milchprodukte die wichtigsten Calciumlieferanten in der täglichen Ernährung, wobei noch andere Nährstoffe (z.B. Vitamin D, K, Magnesium, Phosphat, Phytate) den Knochenstoffwechsel beeinflussen können. Proteine und Herz – Kreislauferkrankungen Wenn mit der Nahrung ein hoher Anteil an tierischen Proteinen aufgenommen wird, dann werden auch noch andere negative Begleitstoffe wie z.B. tierische Fette, Cholsterine und Purine zugeführt. Daher wurde eine proteinbetonte Ernährung häufig mit Herz – Kreislauferkrankungen und Blutdruck in Verbindung gebracht. Es kommt außerdem zu einem erhöhten Säureüberschuss der durch tierischen Fette und Purine (Harnsäure) im Körper verursacht wird, was aber durch den Verzehr von viel Obst und Gemüse (=Basenbildner) ausgeglichen werden kann. Eine proteinbetonte Ernährung mit vielen Ballaststoffen (z.B. Gemüse, Obst, Getreide) beeinflussen den Fettstoffwechsel positiv, in dem das erhöhte Cholesterin im Blut gesenkt wird. Es gibt aber auch Proteine wie das Sojaprotein (=Body Resource Sojashake) und die darin enthaltenen Isoflavone, die ebenso die Blutfette positiv (Senkung LDL und Erhöhung HDL) verbessern können. Dieselbe Wirkung hat auch der Body Attack Carb Blocker, wobei hiermit zusätzlich der Blutzuckerspiegel reduziert werden kann. Der Vorteil von Proteinpulver ist, das keine negativen Begleitstoffe enthalten sind. Zusätzlich werden Proteinshakes mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen angereichert, die für einen aktiveren Protein- und Fettstoffwechsel sorgen. Gerade bei Herz – Kreislauferkrankungen sorgen Folsäure, Vitamin B 6 und B 12 (z.B. Power Protein 90) für eine bewegliche Gefäßstruktur, die ebenso aus Muskelproteinen besteht. Proteine – Diabetes Bei Personen mit Typ-2-Diabetes kann ein erhöhter Blutzucker mit einem vermehrten Proteinumsatz einhergehen, was zu einem erhöhten Proteinbedarf führen kann. Eine Ernährung mit einem erhöhten Proteinanteil kann den gestörten Blutzucker- und Insulinspiegel verbessern. Den selben Effekt konnte auch bei Gesunden unter einer Gewichtsabnahme beobachtet werden. Diabetikern können ihren Blutzucker insbesondere durch pflanzliche Proteinträger (z.B. Carb Blocker, Sojashake, BR Protein Plus, Low Carb – Backmischungen) verbessern. Es handelt sich dabei um sogenannte Hemmstoffe (z.B. Phytinsäure, Enzyminhibitoren), welche die Kohlenhydratverdauung blockieren bzw. verlangsamen können. Dadurch kann sich auf Dauer eine besseres Blutzuckerprofil entwickeln, in dem die Kohlenhydrate langsam ins Blut tropfen. Aufgrund der Stoffwechselstörungen kommt es zur vermehrten Ansammlung von freien Radikalen, die zur Schädigung von Körpergewebe führen können. Aber auch die im Sojashake vorhandenen Isoflavone haben antioxidative Wirkungen und dienen als Gefäßschutz. Eine Ergänzung mit Alpha – Liponsäure (R-ALA) ist ebenso effektiv, wobei es sich dabei um eine Fettsäure handelt. Weiterhin kann die R-ALA die Kohlenhydrataufnahme in die Körperzellen steigern und somit den gestörten Blutzuckerspiegel verbessern. Proteine – Krebs Bisher bestehen kein Zusammenhang zwischen einer erhöhten Proteinaufnahme und Krebs. Als gesicherte Risikofaktoren gelten Zubereitungsarten von proteinreichen Lebensmitteln, wie das Grillen und Pökeln von Fleisch- bzw. Wurstwaren. Diese sollten nach Möglichkeit vermieden werden, weil diese krebsförderndes Potential haben. Als krebsschützend gelten nicht nur Multivitamin- und Spurenelementpräparate (z.B. Multi Pack 24), sondern auch das Sojaprotein und deren Inhaltstoffe (z.B. Isoflavone, Phytoöstrogene, Serinproteasehemmer). In der Krebstherapie selber kann es meist zu einen starken Gewichtsverlust kommen, was auf einen Appetitsverlust zurückzuführen ist. Viele Krebspatienten erfahren dadurch eine Geschmacksveränderung und haben überwiegend große Abneigung gegen Proteine (z.B. Fleisch, Wurst, Fisch, Eier). Eine ungenügende Energie- und Proteinzufuhr kann zu einer drohenden Mangelernährung führen, welche auf einen starken Abbau von körpereigenen Strukturproteinen (z.B. Muskelgewebe, Immunsystem) beruht. Es gibt sogar manche Krebserkrankungen die einen erhöhten Proteinabbau im Körper hervorrufen, die dann als Protein – Energie – Malnutrition bezeichnet wird. Deshalb kommt es bei bestimmten Krebserkrankungen und dem Stadium zum Einsatz von proteinangereicherten Supplementen, die zusätzlich mit Aminosäuren (z.B. Glutamin, Arginin = Extreme Whey Deluxe), Vitaminen und Mineralstoffen angereichert werden. Proteine – Gicht (Hyperurikämie) Vor allem Menschen mit einem erhöhten Körpergewicht und einem übermäßigen Alkoholkonsum können an einer Gicht erkranken. Ebenso kann totales Fasten bei manchen Menschen zu einem starken Anstieg der Harnsäure führen. Bei Gicht handelt sich um Störungen im Harnsäurestoffwechsel (Hyperurikämie), in dem die sauren Produkte (Purine) nicht vollständig abgebaut werden können. Dies führt zu schmerzhaften Entzündungen und Schwellungen in den Gelenken. In der Ernährungstherapie sollen nicht alle Proteine, sondern nur purinreiche Lebensmittel in der Nahrung reduziert werden. Dazu zählen vor allem Innereien, Fleisch, Wurst, fette Fische, Meeresefrüchte, Hülsenfrüchte und Kohlgemüse. Dafür gehören die proteinreichen Milch, Milchprodukte und die Proteinshakes von Body Attack zu den purinfreien Lebensmittel und sind mit keinem erhöhten Risiko einer Gicht verbunden Deshalb kann eine erhöhte Proteinzufuhr solcher Lebensmittel ohne Bedenken zugeführt werden. Proteine – Nierenerkrankungen Nur Personen mit einer vorausgegangene oder bestehenden Nierenerkrankung können bei einer hohen Proteinzufuhr ein Nierenversagen fördern. Menschen mit Nierenerkrankung oder Diabetiker mit vorhandener Nierenschädigung sollten eine Proteinzufuhr von 0,8g pro Kilogramm des Körpergewichtes pro Tag nicht überschreiten. Das entspricht auch der Mindestzufuhr von Gesunden. Weitere Seiten der Rubrik Low Carb:
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