Wie gefährlich sind Azofarbstoffe?Viele Nahrungsmittel, so auch Sportnahrungsmittel enthalten zunehmend Azofarbstoffe. Diese sind zugelassen, trotzdem: Man will seinen Körper gesund erhalten, andererseits befeuert man ihn mit Stoffen, die Allergien auslösen können oder sogar Krebs fördern können. Wie passt das zusammen? Man kann die Einstellung verstehen. Es gibt noch weitere Inhaltsstoffe in unserer Nahrung die ebenso Gefährlich sein können. Dazu mal ein Beispiel. Wenn Sie täglich Wurst essen, kann das enthaltene Nitrit im Körper zu sogenannten Nitrosamine umgewandelt werden. Bei einem erhöhten Konsum über einen längeren Zeitraum kann das ebenso krebsfördernd sein. Deshalb muss die Fleischindustrie sich an bestimmte Mengen halten. Da unsere Böden auch viel Nitrat enthalten (z.B. Gemüse, Salate), kann das im Körper auch zu Nitrit umgewandelt werden. Deshalb wird in naher Zukunft der Nitritgehalt in Wurst heruntergesetzt. Natürlich gibt es noch weitere Beispiele, aber wer sich damit auseinandersetzt, kennt die Problematik der unerwünschten Stoffe in Lebensmitteln. Dasselbe gilt auch für die Azofarbstoffe, die wir im Supermarkt als Kosmetika, in Gummibärchen, Limonaden, Pudding, Speiseeis, Obstprodukten, Margarine, Käse, Fischerzeugnisse usw. vorfinden. Hier gilt dasselbe wie bei Nitrit in der Wurst:Da Nahrungsergänzungen nur über einen kleinen Zeitraum genommen werden und zudem nur in geringen Mengen vorliegen, sehe ich darin keine größere Gefahr als der Konsum von Süßwaren. Nicht ohne Grund müssen jetzt bei allen Lebensmitteln (dazu zählen laut Lebensmittelgesetz auch Nahrungsergänzungen) der Hinweis drauf stehen "Kann die Aktivität bei Kindern beeinträchtigen". Nahrungsergänzungen sind wiederum für Kinder und Jugendlich nicht erlaubt. Sportler müssen sich weniger Gedanken darum machen, denn bei einer gesunden und ausgewogenen Ernährung kann der Körper das gut kompensieren.
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